Mitglied der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Landesverband Württemberg e.V.

Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe Landesverband Württemberg

Herzlich Willkommen

Der kurze Weg in die Selbsthilfe

, Nur Du alleine schaffs es, aus der Sucht zu kommen, aber alleine schaffst DU es nicht!,

Aus dieser Erkenntnis heraus wurden im Jahr 1956 die ersten Freundeskreise gegründet. Die Gründer wussten sehr genau um die Bedeutung gegenseitiger Begleitung
vor, während und nach therapeutischen Maßnahmen. Die neuen Freunde halfen ihnen und ihren Familien, das Leben auf neue Art und ohne Suchtmittel zu gestalten. Aktuell treffen sich im Alb-Donau-Kreis 5 Freundeskreise, 8 bzw. 14 tägig in Gesprächsgruppen. Ziel ist  eine zufriedene Lebensgestaltung ohne Suchtmittel. "Sucht ist eine Familienkrankheit und auch Angehörige haben negative Erlebnisse und Verletzungen zu verarbeiten", sagt Monika Süßmuth, Freundeskreisleiterin aus Laichingen. Betroffene und Angehörige sind uns deswegen gleichermaßen willkommen. Allein der Verzicht auf Alkohol ist nicht ausreichend um stabil zu bleiben. Aus Erfahrung wissen wir, dass der Weg in eine zufriedene Abstinenz generelle Neuorientierung erfordert. Und der, so weiß sie,sei keineswegs leicht. In den regelmäßigen Treffen tauschen sich die Gruppenteilnehmer über Erlebtes aus, auch Ängste und Alltagsthemen werden besprochen. Das hilft Betroffenen sehr auf ihrem Weg in ein neues Leben, denn meistens zählen die früheren Freunde nicht mehr dazu, berichtet Wolfgang Luksch. Wichtig ist eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der wir auch neue Verhaltensweisen lernen. Zum Beispiel wieder Verantwortung übernehmen für sich selbst, für die Familie, den Beruf. Sich neu öffnen, Kritik annehmen und sich angemessen äußern. Wir hören einander zu, profitieren voneinander. Wir kennen die Situationen ja aus eigener Erfahrung. Und es kann durchaus auch heiter zugehen, denn schließlich wollen wir das Leben wieder lernen. Der Besuch einer Freundeskreisgruppe ersetzt keine Therapie, ist aber therapeutisch äußerst wirksam. Beratungsstellen, Fachkliniken und Nachsorgeeinrichtungen bestätigen die Effektivität der Selbsthilfe seit Jahren. 80 Prozent der suchtkranken Menschen, die regelmäßig eine Selbsthilfegruppe besuchen, erreicheneine langfristig stabile und abstinente Lebensweise.

Also: Trau Dich